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First Congregational Church in South Woodbury, Vermont. Viele solcher Kirchen, von denen manche noch aus dem 17, Jahrhundert stammen, findet man in Neu England.
(© AP Images)Schon früh in ihrer Geschichte lehnten Amerikaner das Prinzip der Staatsreligion ab, das so viele europäische Länder beherrscht und entzweit hatte. Die Trennung von Kirche und Staat wurde durch den ersten Verfassungszusatz geregelt, der besagt: "Der Kongress darf kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat oder die freie Religionsausübung verbietet."
Eine der ersten festen Siedlungen auf dem Gebiet der späteren nordamerikanischen Kolonien wurde von englischen Puritanern gegründet, Calvinisten, die in ihrem Heimatland Aussenseiter waren, wo die Anglikanische Staatskirche vorherrschte. Somit waren Protestanten die am weitesten verbreitete Religion in den frühen Jahren. Heute ist Amerika eine der Gesellschaften mit der grössten Religionsvielfalt in der Welt.
Im Jahr 2005 zählten die Protestanten mehr als 100 Millionen Gläubige, die Katholiken 67 Millionen und Juden 6 Millionen. Der Islam hatte ebenfalls 6 Millionen Anhänger, viele von ihnen sind zum Islam übergetretene Afro-Amerikaner. Es wird geschätzt dass sich die Anzahl der Moscheen in den USA, heute etwa 2000, in den letzten 15 Jahren verdoppelt hat. Auch Buddhismus und Hinduismus wachsen mit der Anzahl der Einwanderer aus Ländern, in denen dies die Hauptreligionen sind.Amerika war auch immer ein fruchtbarer Nährboden für neue Religionen. Die Mormonen und die Christliche Wissenschaftskirche sind vielleicht die am besten bekannten Glaubengemeinschaften, die auf amerikanischem Boden entstanden sind. Wegen ihrer Tradition der Nichteinmischung in religiöse Angelegenheiten boten die USA auch eine Zuflucht für viele kleinere Glaubensgemeinschaften aus Übersee. So zum zum Beispiel für die Amischen, Nachfahren von deutschen Einwanderern, die sich hauptsächlich in Pennsylvania und den angrenzenden Bundesstaaten niedergelassen haben, und seit Generationen dort das einfache Leben ohne moderne Technologie praktizieren. Einige Glaubensgemeinschaften werden auch als "Cults" (Sekten oder Kultreligionen) bezeichnet, wenn sie für extreme Überzeugungen eintreten und eine Gründerfigur verehren. Solange sich Sekten und ihre Mitglieder an die Gesetze halten, werden sie in Ruhe gelassen. Religiösbedingte Diskriminierung ist in Amerika eher selten und interkonfessionelle Gespräche und Zusammenarbeit sind an der Tagesordnung.
Siehe auch:
About the USA > Amerikanische Feiertage > Ethnische und Religiöse Feiertage
Feature Articles One New York City Neighborhood Is a World of Religious Diversity
By Carrie Lowenthal. America.gov, August 1, 2008.
The street blocks in Flushing, New York, may seem long to walk on a hot summer day, but they make the distance between the world’s many religions seem short. There are over 200 places of worship in Flushing, and many festivals like the annual Ganesh Chaturthi parade...Amish Free to Maintain Religious Traditions in Modern World
Driving through Lancaster County, Pennsylvania, a traveler might find a line of cars creeping along the pastoral countryside. Somewhere ahead, an ambling, horse-drawn wagon likely carries members of the steadfast Amish community rooted there... (America.gov, August 1, 2008.)U.S. Megachurches Thrive in Climate of Faith, Tolerance, Bigness. By Ralph Dannheisser. America.gov, August 1, 2008.
The United States is fertile ground for questing, experimental religious congregations. In recent decades, one of the most striking trends has been the emergence of so-called megachurches that serve the needs of an increasingly suburban culture. These new-style churches offer their members a broad range of religious and social services. They also provide a sense of community and fellowship -- not to mention parking, child care and, often, some high-tech entertainment...Survey Finds Americans Are Religious, Tolerant, Nondogmatic.
The typical American believes in God (92 percent), believes in absolute standards of right and wrong (78 percent), prays at least weekly (75 percent), believes in life after death (74 percent) and believes in sacred scripture as the word of God (63 percent). But that typical American is also tolerant of other peoples’ beliefs and strikingly nondogmatic in the sense of not believing his or her own religion to be the only path to salvation or to have a monopoly on truth. These findings emerge from a new study by the Pew Forum on Religion and Public Life... (America.gov, June 27, 2008.)Main Religious Affiliations in the United States.
Almost all the world’s religions are practiced today in the United States. The American tradition of religious tolerance and constitutional safeguards for freedom of worship has made religious life in the United States one of most diverse and vibrant in the world. (America.gov, March 19, 2008.)U.S. Religious Landscape Is Marked by Diversity and Change. By Melody Merin.
Religious affiliation among U.S. residents best can be described as “diverse and extremely fluid,” according to a new poll conducted by the Pew Forum on Religion and Public Life. (America.gov, March 17, 2008.)Religion in the Workplace Is Diversity Issue for U.S. Companies. By Louise Fenner
American companies are looking for ways to deal with a diversity issue they increasingly face: the need to accommodate workers’ various religious beliefs and practices. (America.gov, November 28, 2007.)
Auszug aus Publikationen des State Department/IIP und anderen U.S. Regierungsquellen.Welche Art von Informationsmaterial ist erhältlich?
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Aktualisiert: August 2008